Schadnager

- Allgemein, Schädlingsbekämpfung
Vormarsch der Ratten und Mäuse in Europa führt zu vermehrtem Bedarf an professioneller SchädlingsbekämpfungIn Mitteleuropa ist die Wanderrate (Rattus norvegicus), die in den verschiedensten Farben vorkommt, am häufigsten verbreitet. Diese Schadnager leben bevorzugt in Gewässernähe.

Wanderratten können 28 cm groß und ca. 580 Gramm schwer werden und haben eine Lebenserwartung von bis zu 3 Jahren.

Da diese Schadnager Allesfresser sind,  können sie in vielen verschiedenen Gebieten überleben. Egal ob Garten-/KüchenabfälleFrüchte oder kleine Tiere, vor Ratten ist nichts sicher.

Die nachtaktiven Tiere können bis zu 75 cm hoch springen, gut schwimmen, tauchen und sogar klettern. Sie leben meist in größeren Rudeln und ihnen wird ein raubtierhaftes Verhalten nachgesagt.

In Städten halten sie sich vorzugsweise in Kanalisationssystemen auf, wohingegen sie in ländlicheren Gebieten Erdbauten mit bis zu 1,5 m tiefe anlegen. Diese Erdbauten verfügen über einen Eingang, mehrere versteckte Fluchtlöcher und einen Nahrungskessel in dem Futtervorräte gebunkert werden.Rattenbau

Jedoch nistet sich die Wanderratte auch in Kellerräumen oder auch Tierställen ein. Dort finden die Tiere ganzjährig günstige Temperaturen und ein reichliches Nahrungsangebot vor.

Im Gegensatz zur Wanderratte handelt es sich bei der Hausratte (Rattus rattus) um einen ehemaligen Baumbewohner. Heutzutage ist ihr bevorzugter Lebensraum in unbewohnten als auch bewohnten Häusern.

Sie ist etwas kleiner als die Wanderratte und ihr Aussehen erinnert eher an Mäuse als an Ratten.

Schadnager Kopf-Rumpf-Länge Schwanzlänge Körpergewicht Futter/Tag
Wanderratte
(Rattus norvegicus)
20-28cm 17-23cm 270-580g 25g
Hausratte
(Rattus rattus)
16-24cm 18-26cm 150-250g 15g

Obwohl es sich bei der Hausratte ebenfalls um einen Allesfresser handelt, bevorzugt siepflanzliche Nahrung. Dies ermöglicht es ihr, ihren Wasserbedarf allein durch die aufgenommene pflanzliche Nahrung zu decken.

Die Hausmaus

Die Hausmaus (Mus musculus) hingegen ist mit einer Körperlänge von 7-10 cm um einiges kleiner. Ihr Fell hat meist eine graubraune Färbung und eine spitze Schnauze sowie große Ohren sind für sie charakteristisch.

Ihr Tast- und Geruchssinn sind aufgrund ihrer schlechten Augen und Farbenblindheit außerordentlich gut entwickelt. Sie kommen in Europa vorwiegend in Gebäuden vor aber können notfalls auch in der Wildnis überleben. Haben Hausmäuse erst einmal ein Gebiet besiedelt, markieren sie ihr Revier mit Urin, welches stark klebrige Spuren hinterlässt.

Mäuseschlupflöcher

Die Wahl ihres Territoriums hängt stark von der Position ihrer Futterquelle ab. Oft handelt es sich dabei um kleine Hohlräume in Wänden oder Fußböden.

In ihren kleinen Nestern, die sie aus Textilresten, Tierhaaren, Papier etc. bauen, bilden Hausmäuse oft Nestgemeinschaften, die der gemeinsamen Aufzucht ihrer Würfe dienen. Pro Jahr sind 8 Würfe mit jeweils bis zu 6 Jungtieren möglich. Das ergibt auf ein Jahr hochgerechnet 48 Jungtiere. Somit besteht die Gefahr, dass sich Hausmäuse sehr schnell vermehren und ausbreiten.

Diese Tatsachen bringen die professionelle Schädlingsbekämpfung auf den Plan.

Weitere Informationen erhalten Sie unter

0 72 53 / 98 73 00

bzw.

info@erhard-hygienesysteme.de